Hakone

Auf ins Ryokan! Nach Hakone-Yumoto.

Today is the day! Wir fahren mit der Bahn zu unserem ersten Ryokan Aufenthalt in der Onsen-Gegend Hakone unterhalb des gleichnamigen Berges. Vorher gibt es aber am Bahnhof noch ein kleines Frühstück. Warum sind die Toastscheiben hier eigentlich zwei bis drei mal so dick wie in Deutschland? 😂

Nach ca. zwei Stunden steigen wir mit kurzer Wartezeit in Shizuoka um in den nächsten Shinkansen. Und noch eine Stunde später in Odawara geht es in die „S-Bahn“, die uns zur Hakone-Yumoto Station bringt. Die Bahnhöfe glänzen schon fast, so sauber sind sie! 😉 Zwischendurch gehen wir auf ein Angebot ein, das wir nicht ablehnen können: 6 große Windbeutel mit Füllung zum Preis von nur 1080 Yen. Wir nehmen von jeder Geschmacksrichtung einen. 😊 Bisher haben wir Vanille-Pudding, Vanille-Eis, Matcha und Kaffee probiert und herausgeschmeckt.

Bei der Ankunft in Hakone-Yumoto heißt es zuerst einmal: Das Gepäck zum Hotel bergauf schleppen! Der Relax-Aufenthalt muss sich schließlich verdient werden.

Nachdem wir endlich im Hotel angekommen sind, werden wir zum Einchecken an einen Tisch gebeten und bekommen erst einmal frischen grünen Tee und heiße Handtücher serviert. Das äußerst freundliche Personal möchte den Stuhl uns gegenüber anscheinend nicht nutzen und führt uns knieend durch die Formalien. Anschließend gibt es eine Führung zum und durch das Zimmer. Die freundliche Dame lässt es sich nicht nehmen, uns den 13 Kilo Rucksack abzunehmen und unterhält sich auf dem Weg zum Zimmer noch gut gelaunt mit uns auf Englisch und Japanisch. Nach einer kurzen Einweisung in die Pool-Steuerung auf dem Balkon, gibt es noch ein Foto auf selbigem und anschließend wird uns noch passende Kleidung (Yukata) gereicht. Jetzt kann das Relaxen starten!

Wir machen uns frisch, hüpfen in den Pool und danach in den Yukata. Nachdem ich mich auch noch in die bereitgestellten Socken mit separatem großen Zeh gezwängt habe (damit die zugehörigen Hausschlappen zwischen den Zehen eingeklemmt werden können), geht es auf zum Abendessen. Aufgrund fehlender Taschen am Yukata habe ich hier nur den Zimmerschlüssel dabei, daher gibt es vom zehn Gänge Menü leider keine Bilder. Aber ich kann euch versichern: Es war sehr schön angerichtet! Morgen hole ich das mit den Bildern nach. 😉

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